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Kaufhaus Cop 2 Trailer

Der Plot von Kaufhaus Cop 2

Während einer Reise nach Las Vegas, die der sympathisch-chaotische Kaufhaus-Cop Paul Blart (Kevin James) gemeinsam mit seiner einzigen Tochter Maya (Raini Rodriguez) unternimmt, muss er sich nicht nur einer sich anbahnenden Romanze zwischen Maya und dem Hotel-Angestellten Lane (David Henrie) stellen, sondern sich zu allem Überfluss auch noch einer gefährlichen kriminellen Bande entgegen stellen und riskiert dabei Kopf und Kragen. Wie bereits bei dem Film „Der Kaufhaus-Cop“ kann sich Paul Blart auch bei „Der Kaufhaus-Cop 2“ behaupten und die Kunstdiebe im Alleingang überwältigen.

Die Handlung

Bei dem Streifen „Der Kaufhaus-Cop 2“ unternimmt der Kaufhaus-Sicherheitsmann Paul Blart gemeinsam mit seiner Teenager-Tochter Maya eine Reise zu der Sicherheitsmesse Security-Guard-Expo in die Stadt der Sünde, Las Vegas. Um das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden beschließt er diesen Ausflug gleichzeitig mit einer kleinen Auszeit in einem Luxushotel zu verbinden. Diese hat er sich nach einigen anstrengenden und nervenaufreibenden Jahren in seinem anstrengenden Job als Sicherheitsmann in einem Kaufhaus auch redlich verdient.

Er und seine Tochter wollen während dieser Reise so viel Zeit wie nur irgendwie möglich miteinander verbringen, da Maya nach der Rückkehr in die Heimat bei Paul ausziehen will um ans College zu gehen. Paul sieht dieser Zeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen.

Leider hat er die Rechnung ohne Lane, den charmanten und charismatischen Hotel-Angestellten, gemacht. Anstatt die Zeit wie geplant mit ihrem Vater zu verbringen, interessiert sich Maya ganz und gar für den reizenden jungen Mann. Ob ihm das gefällt oder nicht ist dem Teenager dabei relativ egal.

Paul dagegen ist der Meinung sich gegen die vermeintlichen Avancen einer Hotel-Managerin wehren zu müssen. Da er damit mehr als nur ein bisschen daneben liegt, gibt es hier einiges zu Lachen.

Außerdem bleibt ihm auch nichts anderes übrig, als sich alleine den fiesen Neckereien und Beleidigungen der Casino-Sicherheits-Crew zu stellen, die wegen seines Berufs als Kaufhaus-Cop und aufgrund seines Übergewichts über ihn lachen. Mit seiner unsicheren und leichtgläubigen Art fällt ihm das ziemlich schwer.

Als er kurz darauf, durch Zufall oder gar als Fügung des Schicksals, mitbekommt, dass eine kriminelle Bande plant mehrere Hotels und Casinos in der Stadt auszurauben, beschließt der Kaufhaus-Cop in ihm zu handeln. Im Alleingang stellt er sich dem gerissenen und skrupellosen Vincent (Neal McDonough) und seiner Gruppe. Wieder einmal wird Paul Blart zu seinem Vorteil unterschätzt. Trotz seiner naiven Art und seiner Leibesfülle gelingt es Paul auch diesmal die Pläne der Verbrecher zu vereiteln und Las Vegas vor einer Einbruchserie zu beschützen.

Filmkritik: Der Kaufhaus Cop 2

Mit seinen Knuddelbär-Charisma und seinen Slapstick-Qualitäten gelang Kevin James („Kindsköpfe“, „Hitch – Der Date-Doktor“) im Jahr 2009 mit dem Streifen „Der Kaufhaus Cop“ ein Überraschungserfolg. Weltweit spielte der 26-Millionen-Dollar-Kinofilm mehr als das 7-Fache ein. Bereits bei diesem Film erwies sich das Drehbuch als wenig einfallsreich. Das Skript für den Nachfolge-Film „Der Kaufhauscop 2 – Daddy ohne Plan“ von Regisseur Andy Fickman ist so unsinnig und einfallslos, dass es den Zuschauern den Spaß an den Pannen des Möchte-Gern-Polizisten mehrfach verdirbt. Nur der Hauptdarsteller erreicht seine Durchschnittsform: In den Szenen, in denen sich Kevin James aus vollem Lauf heraus wegen Unterzucker langmacht oder gegen einen besonders aggressiven Kranich kämpft, bringen die Zuschauer zum Lachen. Weitere Mitwirkende sind:

  • Raini Rodriguez (Tochter)
  • David Henrie (Hoteljunge)
  • Neal McDonough (Chefgauner)

Sogar für eingefleischte Kevin James Fans teilweise eine Zumutung

Selbst überzeugte Kevin James Fans werden auf eine harte Probe gestellt. Von der ersten Sekunde an wird der Kinozuschauer mit ideenlosem Wortgeklingel geradezu bombardiert: Kaufhaus Cop Paul Blart redet sich wiederholt um Kopf und Kragen und wird schließlich von seiner Frau nach nur sechs Tagen Ehe wieder verlassen. Da dies allem Anschein nach nicht genug ist, wird seine Mutter von einem Milchtransporter überfahren. Bereits nach diesen Anfangs-Gags wird jedem Zuschauer klar, dass originelle Späße nicht zu erwarten sind. Wenn Pauk Blart als einsamer Kaufhaus Cop in gebügelter Security-Uniform durchs Kaufhaus schlendert, wird bei den Zuschauern um Mitleid gebettelt.

Einzige Szene versöhnt Kinobesucher im Alleingang

Während die Hauptfigur Paul Blart in der der Kaufhaus Cop 2 die wohl gefährlichste Nacht seines Lebens mitmacht, gibt sich die Filmhandlung mit ideenlosen Grimassen sowie undynamischen Slapstick-Einlagen zufrieden. Gags, mit denen Kinozuschauer noch im ersten Teil belustigt werden konnten, sind unzeitgemäß und bringen auch hartgesottene Kevin James Fans kaum zum Grinsen. Lediglich eine einzige Szene in der Mitte des Films versöhnt die Zuschauer, sodass diese dennoch einigermaßen zufrieden den Kinosaal verlassen. In dieser Szene muss Paul Blart stellvertretend eine Rede für einen erkrankten Kollegen handeln, die sich als mitreißendes Plädoyer für seine Branche entpuppt.

Fazit: Mit dem Nachfolgefilm können, falls überhaupt, am ehesten hartgesottene Kevin James Fans etwas anfangen. Trotz einer überschaubaren Laufzeit von 90 Minuten zieht sich der Streifen am Ende unangenehm in die Länge. Fakt ist: Auch in der Fortsetzung, von der Kaufhaus Cop gibt, es einige witzige Szenen, dazwischen langweit viel Leerlauf.

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